Fäll- und Rodungsarbeiten als Vorbereitung für die Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens Kalkum
Zurzeit beginnen die Mitarbeitenden des Bergisch-Rheinischen Wasserverbands (BRW) mit vorbereitenden Arbeiten im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) in Düsseldorf-Kalkum. Im östlichen und westlichen Bereich des Beckens müssen in der jetzigen Vegetationspause Flächen gerodet werden. Überwiegend besteht der dichte Bewuchs aus Strauchwerk wie Brombeerhecken, überdies müssen noch Bäume gefällt werden.

Lageplan des Hochwasserrückhaltebeckens Kalkum
Im Verlauf des Jahres kann dann mit den eigentlichen Bauarbeiten für die Erweiterung des Hochwasserrückhaltebeckens begonnen werden.
Die Erweiterung erfolgt in 2 Bauabschnitten. Im ersten Abschnitt werden die nötigen Sonderbauwerke errichtet und im zweiten Abschnitt erfolgt der Erdbau für die große Erweiterungsfläche.
Die Arbeiten für die Sonderbauwerke erfolgen in den beiden Bereichen, für die jetzt die Rodungsarbeiten starten. Im östlichen Bereich baut der BRW ein neues Einlaufbauwerkes sowie ein Drosselbauwerk im Schwarzbachentlastungsgraben. Im westlichen Bereich sind ein Pumpwerk und ein Auslassbauwerk zu errichten und überdies eine sogenannte Hochwasserentlastung.
Die Arbeiten an den Sonderbauwerken sollen, wenn alles nach Plan läuft, in 2027 fertiggestellt sein.
Anschließend erfolgt der Erdbau der Erweiterungsfläche, dafür ist eine Bauzeit von voraussichtlich 3 Jahren veranschlagt.
Zurzeit hat das HRB Kalkum ein Volumen von 200.000 Kubikmetern, ist das Becken vollständig ausgebaut steigt der Rückhalteraum auf insgesamt 510.000 Kubikmeter.
Historie des HRB Kalkum
Das HRB Kalkum ist ein wichtiger Baustein für den Hochwasserschutz der Gewässer Anger und Schwarzbach. Es dient dem Schutz der Ortsteile Kalkum, Einbrungen und Angermund. Das bestehende Becken ist seit dem Jahr 2000 in Betrieb.
