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    Viele Vorteile durch eine kleine Gewässerunterhaltungsmaßnahme am Reusrather Bach

    Langenfeld

    Auch kleine Baumaßnahmen an unseren Gewässern können viel bewirken. Am Reusrather Bach in Langenfeld beginnen die Mitarbeitenden des Bergisch-Rheinischen Wasserverbands Mitte Juli mit den Erdarbeiten einer Gewässerunterhaltungsmaßnahme.

    Auf der Südseite des Baches wird das bisher eingeschnürte gradlinig verlaufende Gewässerbett auf einer Länge von 200 Metern bis zu einer Breite von knapp sechs Metern aufgeweitet. In einem leicht geschwungenen Profil mit optimierter Gewässertiefe wird der Bach zukünftig mehr Raum für die ökologische Gewässerentwicklung haben und auch mehr Retentionsraum (Rückhalteraum) bei starken Niederschlägen bieten. Es entsteht eine Ersatzaue, die nicht nur natürlich aussieht, sondern auch dem Gewässer Möglichkeiten zur Eigenentwicklung bietet. Die bei der geschwungenen Trassierung aus dem Bachbett entnommenen Erdmassen werden direkt vorort wieder eingebaut und eine naturnahe Landschaft modelliert. Dazu gehört abschließend auch eine standortgerechte Bepflanzung, die nach der Umgestaltung als Ausgleichsmaßnahme für den Bebauungsplan Re-61 „Neubau Forensik LVR-Klinik“ angelegt wird. 

    grafik neues gewaesserbett reusrather bach

    Grafik: neues Gewässerprofil Reusrather Bach

     

    reusrather bach vor gwu massnahme

    Gradliniges Gewässerbett vor der Gewässerunterhaltungsmaßnahme

    Die Nordseite des Baches wird vom BRW nicht „angefasst“, so dass der dortige Baumbestand und die Verwallung bestehen bleiben. In diesem angrenzenden Wald wurden für den heimischen Waldkauz Nistkästen aufgehängt, um seine Brutmöglichkeiten zu erhalten.

    Die Gewässerunterhaltungsmaßnahme wird ca. 4 Wochen dauern.