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    Gehölzarbeiten als Vorbereitung für naturnahen Ausbau des Reusrather Bachs 

    Langenfeld

    In den nächsten Tagen beginnt der Bergisch-Rheinische Wasserverband (BRW) mit Gehölzarbeiten am Reusrather Bach in Langenfeld.

    Die Mitarbeitenden der Gewässerunterhaltung werden die Arbeiten in der Vegetationspause bis Ende Februar abgeschlossen haben. Konkret müssen entlang des Bachabschnitts zwei Gefahrenbäume auf der nördlichen Bachseite am Waldrand gekappt werden. An der südlichen Böschung werden einige Sträucher, Brombeergebüsch und wenige junge Bäume entnommen.

    Grund für die jetzt anstehenden Kapp- und Rodungsarbeiten ist eine umfangreiche Gewässerunterhaltungsmaßnahme im Sommer 2026, die vom BRW durchgeführt wird.

    Das Gewässer wird dabei auf einer Länge von 200 Metern aus seinem jetzigen geradlinigen und naturfernen Regelprofil „entfesselt“, welches man im Foto gut erkennen kann. 

    reusrather bach vor gwu massnahme

    Gradliniges Gewässerbett vor der Gewässerunterhaltungsmaßnahme 

    Das Bachprofil wird in südlicher Richtung aufgeweitet, dadurch bekommt das Gewässer zukünftig mehr Raum, um sich naturnah entwickeln zu können. In der entstehenden Ersatzaue wird der Bach leicht geschwungen trassiert.

    Der beschriebene Gewässerabschnitt liegt unterhalb der LVR-Klinik Langenfeld östlich des Verbindungsweges zwischen Alter Schulstraße und Altbert-Einstein-Straße. Er grenzt an die Flächen an, auf denen die Ausgleichsmaßnahmen für den Bebauungsplan Re-61 „Neubau Forensik LVR-Klinik“ durchgeführt werden sollen. 

    Die Gewässermaßnahme soll im Sommer 2026 abgeschlossen sein, bevor die Ausgleichsmaßnahmen für den Bebauungsplan realisiert werden.