Klärwerk Mettmann - Erneuerung der Faulschlammentwässerungsanlage

| Erteilung der wasserrechtlichen Genehmigung | Nicht erforderlich | |
| Ausführungsplanung | Dezember 2026 | |
| Baubeginn | Juni 2027 | |
| Geplante Fertigstellung | Dezember 2028 | |
| Investitionssumme | ca. 2,5 Mio. € |

Ziel der Maßnahme
Entwässerung des anfallenden Faulschlammes aus der Schlammbehandlung.
Vorteile:
- Wesentliche Volumenreduzierung (> 90%) und damit die Reduzierung der Transport- und Entsorgungskosten
- Schafft die Voraussetzungen für die Beseitigung des Restschlamms in einer Klärschlammverbrennungsanlage
Kurzbeschreibung der Maßnahme
Die vorhandene Zentrifuge ist seit über 20 Jahren zur Faulschlammentwässerung im Einsatz, technisch veraltet und erneuerungsbedürftig.
Geplant ist die Erneuerung der Faulschlammentwässerung und aller Nebenaggregate in der bestehenden Entwässerungshalle. Anstelle einer Zentrifuge wird zukünftig eine Schneckenpresse als Entwässerungsaggregat für den Faulschlamm zum Einsatz kommen. Durch ihre langsam drehende Schneckenwelle, wird sie zukünftig weniger Energie verbrauchen als die bestehende Zentrifuge.
Neben der Schneckenpresse werden in der Entwässerungshalle auch die Lager-, Aufbereitungs- und Dosieranlage für sogenanntes Flockmittel stehen, ohne dessen Zugabe die Entwässerung des Faulschlammes nicht ausreichend möglich ist.

Zudem entsteht neben der Halle ein Schlammsilo als Neubau, das als Stapel- und LKW-Verladebehälter für den entwässerten Schlamm dient.
Aus wirtschaftlichen und verfahrenstechnischen Gründen wird der im Klärprozess entstehende Faulschlamm möglichst weit entwässert. Durch die Entwässerung verringert sich das Volumen des Faulschlammes um ca. 90%.
Die Restschlammmenge wird dann zur Entsorgung in die Klärschlammverbrennungsanlage Wuppertal-Buchenhofen transportiert.




